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Aktuelles zum Thema Hund






Entwurmung

Im Welpenalter ist eine Entwurmung besonders wichtig, da Welpen Spulwurmlarven durch die Muttermilch aufnehmen. Im Alter von 2 Wochen wird das erste Mal entwurmt, gefolgt von zwei weiteren Entwurmungen im Abstand von 14 Tagen. Parallel dazu sollte die Hundemutter entwurmt werden. Ein Präparat welches Spulwürmer erfasst ist allgemein ausreichend.

Der erwachsene Hund sollte ebenso regelmäßig entwurmt werden. Bei Haltung im Haus und Ernährung mit Fertigfuttermitteln ist eine ein bis zweimalige Entwurmung pro Jahr meistens genügend. Bei Ernährung mit Schlachtabfällen oder Wild ist die Gefahr der Verwurmung größer, hier sollte häufiger entwurmt werden. Auch sollte man 4 Wochen nach einem Flohbefall an eine Entwurmung denken, da Flöhe Bandwürmer übertragen können (keine Angst, nicht durch den Biss sondern durch den „Verzehr“des Flohs).

Bei Zwingerhaltungen ist die Gefahr der Verwurmung durch Hakenwürmer besonders groß, weiterhin können einzellige Darmparasiten, wie Giardien auftreten.

Eine Entwurmung sollte zielgerichtet sein, d. h. es gibt kein Präparat, welches gleich gut gegen alle Würmer oder einzellige Parasiten wirkt. Durch ein spezielles Verfahren können wir in einer Kotprobe bestimmen, mit welchem „Wurm“ es Ihr Vierbeiner zu tun hat und gezielt behandeln.



Foto: Hundelektüre

Impfung

Die erste Impfung erfolgt mit dem Abschluss der 8. Lebenswoche. Hier wird gegen Staupe, Hepatitis contagiosa canis, Parvovirose, Leptospirose, Parainfluenza geimpft. In vierwöchigen Abstand wird diese Impfung wiederholt und zusätzlich gegen Tollwut immunisiert.

Die Einhaltung des Zeitplanes ist besonders während der Grundimmunisierung extrem wichtig, um einen optimalen Impfschutz zu erreichen.

Weitere Auffrischungsimpfungen finden im jährliche Abstand statt.

Häufig auftretende Fragen zur Impfung

- Muss ich beim Überziehen des Zeitraumes zwischen zwei Impfungen erneut grundimmunisieren?

Besonders bei der Welpenimpfung, ist es bedingt durch eventuell noch vorhandene maternale Antikörper wichtig die Abstände wochengenau(!) einzuhalten.

Bei erwachsenen, regelmäßig geimpften Hunden, kommt es auf ein oder zwei Wochen nicht an. Man sollte bedenken, dass der Tollwutimpfschutz zusätzlich amtlich geregelt ist (Tollwut VO). Diese Impfung läuft exakt nach 12 Monaten ab. Besonders im Falle eines Hundes, der nach Norwegen, Schweden oder GB reisen soll ist das ärgerlich, da eine erneute Blutuntersuchung notwendig wird.

Versäumt man die Auffrischungsimpfung um mehr als 2 Monate, so ist eine Titerbestimmung (teuer) oder eine Grundimmunisierung anzuraten, um einen belastbaren Impfschutz aufrecht zu erhalten.

 

- Ist der Impfschutz besser wenn die Impfung in einzelnen Komponenten und zeitlich versetzt gegeben wird?

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass der AK-Titer einer Impfkomponente höher ist, wenn sie einzeln verabreicht wird, als bei kombinierter Verabreichung.

Der AK-Titer korreliert allerdings nicht gleichzeitig mit dem „Impfschutz“, d. h. ein höherer Titer ist nicht gleichbedeutend mit einem besseren Impfschutz. Die Kombinationsimpfungen sind in den letzten Jahrzehnten ständig verbessert worden, außerdem unterliegen sie strengen Zulassungsverfahren und sind natürlich auch wesentlich kostengünstiger als Einzelkomponenten.

Im Falle einer AK-Titerbestimmung, wie z. B. Bestimmung des Tollwut-Titers für eine Skandinavienreise, ist eine getrennte Applikation der Tollwutimpfung aber durchaus empfehlenswert.

Links zu Hunde-Seiten im WWW

  • www.yellowpet.de
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  • www.agsd-schlittenhund.org
    Arbeitsgemeinschaft Schlittenhundesport Deutschland e.V.
  • www.icebells-kennel.de
    Renn- und Zuchtzwinger für Siberian Huskies